Erstes gemeinsames Projekt mit GTA in Österreich

Erstes gemeinsames Projekt mit GTA in Österreich

Unser Partner Großküchentechnik Austria GmbH (GTA) hat im Alten- und Pflegeheim in Steyr das erste gemeinsame Projekt mit temp-rite realisiert.

In enger Abstimmung mit dem Kunden wurden über mehrere Wochen Teststellungen durchgeführt, um das optimale Regenerierergebnis  zu erreichen. Auch wurde der Fokus auf das richtige Systemporzellan gelegt, um neben besten Regenerierergebnissen auch die erforderliche „Schwappsicherheit“ beim LKW-Transport aus der Zentralküche in die einzelnen Außenstellen zu garantieren.

Denken im System

Foto: Dock-Rite Andockstation und Transportwagen

Die ausgewählten Dock-Rite Regenerierstationen wurden mit der neuen HACCP-Software „TC Soft-Cloud“ ausgestattet und an das WLAN angeschlossen. Ergänzt wird die Station um den Transportwagen mit einer Aufnahme von bis zu 36 Mini-Trays.

Vom Alten- und Pflegeheim Münichholz in Steyr werden mehrere Outlets mit Essen beliefert, von denen jedes eigene Anforderungen hat. Das ist für die Speisenlogistik eine Herausforderung. In der Großküche des Alten- und Pflegeheims in Münichholz in Steyr werden täglich rund 1.800 Mittagessen gekocht. Der geringste Teil davon wird im Haus ausgegeben.

„Vielmehr liefern wir rund 1.500 Portionen in externe Outlets“, erklärt Markt Pfaffenberger, der mit einem Team von 23 Mitarbeitern vom Standort Münichholz aus, eine Funktion als Grundversorger ausübt. Neben dem eigenen Pflegeheim werden noch zwei weitere Heime in Steyr versorgt.

Dazu kommen noch 700 Essen für städtische Kindergärten, 300 Portionen für Essen auf Rädern, ein Heim der Volkshilfe – und auch der Magistrat bekommt täglich 100 Portionen geliefert.

Für die Logistik bedeutet das eine Herausforderung, weil verschiedene Verpflegungsssysteme zum Einsatz kommen. Pfaffenberger zu HGV PRAXIS: „Die Kindergärten setzen auf Cook & Serve, eine Frischküche, die aus Gastronorm-Behältern geschöpft wird. Die Bewohner der Alten- und Pflegeheime wiederum bekommen ihr Essen tablettiert und über Cook & Chill zubereitet.

Um größtmöglich flexibel zu sein, entschied man sich bei der Speisenverteilung auf ein System mit Heißluft von Hersteller temp-rite. „Die Tablettwägen sind nicht nur wesentlich leichter als bei Induktion, sondern dadurch auch leichter im Handling.

V. l.: Produktionsleiterin Gertraud Baumann, Küchenleiter Mark Pfaffenberger und Diätologin Regina Schreiner.

Ein weiterer Vorteil ist die Tablettgröße, die mehr Einschübe erlaubt als bei anderen Systemen“, begründet Pfaffenberger die Entscheidung. Die Tablettierung erfolgt auf einem acht Meter langen Band, auf dem bis zu 1.000 Tabletts portioniert werden. Für insgesamt 31 Wagen stehen in den externen Outlets insgesamt 19 Andockstationen zur Verfügung.

Bei der Speiseplangestaltung wird auf die jeweiligen Gäste Rücksicht genommen. So hat sich beispielsweise herausgestellt, dass das beliebte Reisfleisch kein Gericht für Kinderhunger ist, das aber wiederum bei den Senioren sehr gerne gegessen wird. „Ich kann keinen Grund nennen warum, aber so ist es halt“, meint Pfaffenberger mit einem Schulterzucken.

Ein Beispiel, das für die Flexibilität der Küche im Alten- und Pflegeheim Münichholz steht.

Quelle: HGV Praxis

 

 

 

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