Strategische Partnerschaft: GTA und die neue Lust an der Speisenverteilung

Strategische Partnerschaft: GTA und die neue Lust an der Speisenverteilung

V. l.: Dirk Schwenk, Managing Director temp-rite, Velimir Sever, Geschäftsführer GTA und Stefan Mühlbauer, Vertriebsleiter DACH temp-rite.

Der heimische Großküchen-Primus mit Sitz in Loosdorf ist eine strategische Partnerschaft mit dem Spezialisten für Speisenverteilung temp-rite aus Bremen eingegangen.

Das Wort „Generalvertretung“ nehmen beide nicht in den Mund, sie reden lieber von einer strategischen Partnerschaft. Tatsache ist jedenfalls, dass der österreichische Großküchenausstatter GTA

mit Geschäftsführer Velimir Sever an der Spitze eine Vertriebskooperation mit dem Bremer Hersteller für Speisenverteilsysteme temp-rite eingegangen ist. Der norddeutsche Produzent ist Teil der italienischen ALI-Group mit Sitz in Mailand und klar auf das Thema Speisenverteilung und –logistik ausgerichtet.

In diesem sehr speziellen Segment der Großverpflegung werden die Speisen entweder frisch oder über cook & chill portioniert und auf Tabletts angerichtet und in sogenannten Tablettwägen an die jeweiligen Abgabeorte transportiert. Das sind meist Stationen oder Betriebsrestaurants von Spitälern bzw. Altenpflegeheimen, die von einer zentralen Küche aus beliefert werden.

Vor Ort werden diese Tablettwägen an Stationen angedockt, um das Essen entsprechend zu regenerieren und so für den Patienten oder Bewohner verzehrfertig zu machen. Bei temp-rite verfolgt man die Denkschule der Heiß- bzw. Umlufterwärmung im Inneren der Tablettwägen. Das heißt, genau jene Komponenten wie Suppe oder Hauptspeisen werden erhitzt, jene wie Salate oder kalte Desserts bleiben gekühlt.

Wägen, Andockstationen, Tabletts, Einschübe, Clochen und Geschirr tragen zu einem ganzen System bei, das unter dem Begriff Speisenverteilung zusammengefasst ist und dem sich GTA hinkünftig verstärkt widmen wird. „Es ist ja nicht so, dass Speisenverteilung bei uns nicht stattgefunden hat“, meint Velimir Sever im Gespräch mit HGV PRAXIS. „Aber mit temp-rite verfügen wir nun über einen Partner, der so tickt wie wir und darauf möchte ich aufbauen.“ Dirk Schwenk, Managing Director bei temp-rite, sieht das genauso: „Wir sind im Verbund nur genau so gut, wie die Lösung beim Anwender, sprich dem Krankenhaus oder Pflegeheim, funktioniert.

Laut Aussagen beider Manager wurden erste Projekte bereits in Angriff genommen. HGV PRAXIS wird in den kommenden Wochen darüber berichten.

Quelle: Axel Schimmel, HGV PRAXIS